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DS-GVO Anwalt in Frankfurt

Als Anwalt für Datenschutzrecht und zertifizierter Datenschutzbeauftragter bei TÜV-Süd berate ich in Frankfurt am Main Unternehmer zu den Auswirkungen der Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO). Die zwei wichtigsten Gefahren für Unternehmer sind Bußgelder und Abmahnungen. Am 25. Mai 2018 ist das neue Regelwerk in Kraft getreten und damit für alle Unternehmer, die personenbezogene Daten verarbeiten, verbindlich.

Bußgelder nach DS-GVO

Im Datenschutzrecht gilt der Grundsatz, dass personenbezogene Daten nicht erhoben werden dürfen, sofern das nicht gestattet ist. Diese einfache Regel ist dann in einer Vielzahl von Paragrafen näher ausgestaltet. Damit der Gesetzgeber die Einhaltung des Datenschutzrechts gewährleisten kann, hat er Verstöße dagegen mit Bußgeld sanktioniert. Die DS-GVO unterscheidet nach der Art der Schwere des Verstoßes. Sind die Verstöße gering, dann kann das Bußgeld bis zu 10 Millionen betragen oder bis zu 2 % des weltweiten Bruttoumsatzes. Wiegen die Verstöße schwer, dann kann das Bußgeld bis zu 20 Millionen oder bis zu 4 % des weltweiten Bruttoumsatzes betragen. Adressat des Bußgeldes ist der Verantwortliche. In einer GmbH ist Verantwortlicher das vertretungsberechtigte Organ, also der Geschäftsführer. Bei der Aktiengesellschaft oder Verein ist Verantwortlicher der Vorstand. Diese haften dann aber auch persönlich. Im Zweifel können sich Geschäftsführer und Aktienvorstände relativ schnell ausmalen, dass die juristische Person dahinter (AG oder GmbH) im Zweifel den Schaden nicht übernehmen wird. Andernfalls Das könnte sie gegen gesellschaftsrechtliche Verpflichtungen verstoßen. Auch die sogenannte D&O Versicherung ist nur mit äußerster Vorsicht zu genießen. Verstöße gegen das Datenschutzrecht waren bisher als grobe Pflichtverletzungen angesehen. Versicherungen haften in solchen Fällen nur unter sehr engen Voraussetzungen.

Abmahnungen nach DS-GVO

Dem Unternehmer können auch Abmahnungen eines Konkurrenten drohen. Bislang ist in der Rechtsprechung nicht geklärt, ob die Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) eine Marktverhaltensregeln darstellt. Manche Gerichte bejahen das und wiederum andere verneinen das. Das Problem besteht darin, dass im Internet der fliegende Gerichtsstand gilt. Das bedeutet, dass der Konkurrent und Abmahner sich das Gericht aussuchen kann, wenn es sich um einen Verstoß gegen Datenschutzrecht im Internet (fehlerhafte Datenschutzerklärung auf der Homepage) handelt. Der logische Schluss liegt nahe, dass er sich das Gericht aussucht, das in dem Verstoß gegen die DS-GVO ein Verstoß gegen eine Marktverhaltensregel ansieht und damit eine Abmahnung als zulässig erachtet.

Fazit

Aus diesen Gründen aber auch aus eigenem Interesse kann nur empfohlen werden, sich mit Datenschutzrecht auseinander zu setzen und Datenschutzkonformität herzustellen. Als Anwalt und zertifizierter Datenschutzbeauftragter bei TÜV-Süd auf dem Gebiet der Datenschutzrechts (DS-GVO) in Frankfurt am Main berate ich Sie gerne.

Sie können mich unter der Tel. 069 59 77 80 28 oder per E-Mail unter info@rechtsanwalt-dsgvo.de erreichen

Über Anruf oder Ihre Nachricht freue ich mich.

Ihr Anwalt für DSGVO in Frankfurt